Movember-Mustache
November 30, 2007, 1:29 pm
Filed under: Erlebnisse, Fun


NEIN, ich bin hier noch nicht verbloedet und mir is die Hitze noch nicht zu Kopf gestiegen. Ich „leide“ fuer einen guten Zweck.
In Australien laesst sich jedes maennliche Wesen im November ein Mustache wachsen. Deswegen Movember. Und am letzten Tag von November geht man dann in die Kneipen und sammelt dort Geld fuer krebskranke Leute.
Und das haben wir heute gemacht. Hatten riesen Spass dabei. Und die Maedls haben die letzen Wochen auch ihren Spass gehabt, bzw. haben „gelitten“ mit ihren „huebschen“ Jungs 😉
Aber zum Glueck ist es jetzt vorbei und ich kann wieder normal herumlaufen 😉

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Das war schoolies
November 25, 2007, 12:44 pm
Filed under: Erlebnisse, Outreach



Schoolies ist vorbei und wir koennen auf eine von Gott fett gesegnete Woche zurueck blicken.
Unser Tag hat meistens um 11 Uhr begonnen. Da hatten wir ein grosses Groupmeeting, mit Lobpreis und Andacht. Danach gab es Mittagessen. Um 13 Uhr haben wir uns dann auf dem Weg zum Strand gemacht, wo wir dann bis 17 Uhr den Nachmittag verbracht haben. Wir haben dort zwei Volleyballfelder aufgebaut und die LEute einfach zum Volleyball spielen eingeladen. Hatten einige sehr gte und tiefe Gespraeche dabei.
Danach sind wir dann weder zurueck in die Gemeinde gefahren und hatten unser Abendessen mit anschliessendem Groupmeeting. Bei dem wir einfach Erlebnisse vom Vorag erzaehlt habenund wieder eine kleine Lobpreis Zeit hatten. Um 21.30 Uhr hat dann unser eigentlicher Tag begonnen.
Wir sind in die Stadt gefahren und haben dort dann bis tief in die Nacht ( zwischen 2 Uhr morgens und die ganze Nacht durch, war alles dabei) free Chai-Tea und free PanCakes verteilt. Dabei hatten wir krasse Gespraeche und Erfahrungen. Gott hat voll gewrkt in dieser Woche.



Eine kleine Geschichte moechte ich euch kurz erzaehlen.
Ich habe einen Mann kennen gelernt, der hier in Byron Bay lebt und einen einjaehrigen Sohn in Deutschland hat. Leider moechte die Mutter des Kindes nicht, dass er das Kind sieht. Also ist er gerade vor Gericht, damit er das Kind sehen kann, bzw. das Sorgerecht bekommt. Dieser Mann war ziemlich verzweifelt und hat leider auch nicht wirklich das Geld und die Sprach kenntnisse, gross etwas zu bewirken. Ich habe mich ein wenig mit ihm unterhalten und er hat mir seine ganze Story erzaehlt, wie es dazu kam. Und dann er mich gebeten, einen Brief vom Gericht fuer ihn zu uebersetzen. – War gar nicht so leicht. Musste erst einmal das deutsche Buerokratendeutsch verstehen und dass dann ins englische Uebersetzen. – Ist ziemlich aussichtslos, dass er das Sorgerecht bekommt. Muss aber sagen, dass ist auch gut so. Auf alle faelle kennt dieser Mann Jesus schon, hat aber durch diese Story aufgegeben an Jesus zu glauben. Habe ihn dann versucht zu ermutigen und hab mit ihm Gebetet. Hoffe, dass er wieder su Gott findet.

Auch die Schoolies haben sich bei uns sehr wohl gefuehlt. Sie waren sehr offen und haben einfach gemerkt, dass wir anders sind. Es sind einige jeden Abend gekommen und meinten, dass sie sich bei uns einfach sicher fuehlen. Und einige haben sich auch bekehrt, Praise the Lord!



Gebetsanliegen
November 21, 2007, 4:10 am
Filed under: Gebetsanliegen, Outreach

Beten

1. Fuer diese Woche:
– dass Gott uns den Mut gibt, mit den Jugendlichen zu reden
– dass Gott uns die richtigen Worte schenkt
dass er meine Sprachbarriere wegnimmt und ich mich gut mit den Jugendlichen unterhalten kann
– dass er unser Team vor Krankheit oder Unfaellen bewahrt

2. Fuer unseren Outreach:
– dass Gott uns vor Krankheiten und Unfaellen bewahrt
– dass Gott Wunder wirkt
dass er uns einen festen und grossen Glauben schenkt
dass er uns ein brennendes Herz fuer dieses Land gibt
– dass wir offen werden fuer das, was er uns sagen will
dass er mir das Geld schenkt, das mir noch fuer den Outreach fehlt



Schoolies
November 21, 2007, 4:07 am
Filed under: Erlebnisse, Outreach

Letzten Donnerstag haben in Australien die Sommerferien begonnen. Das heisst, dass ganz viele Schueler Abschluss hatten. Und in Australien ist es ueblich, dass man seinen Abschluss gebuehrend feiert. Das bedeutet, es gibt ca. 20 verschiedene Locations in ganz Australien, wo alle Abschluss Schueler hinkommen und feiern. Eine Location davon ist Byron Bay (die Ortschaft wo ich lebe). Gebuehrend feiern heisst, man spart ein Jahr lang ganz viel Geld und geht dann, nach seinem Abschluss fuer 2-3 Wochen zu einer dieser Locations und feiert. Das Ziel ist es, so lange wie moeglich durchzuhalten. Man trinkt, nimmt Drogen, hat Sex mit so vielen Maedls oder Jungs, wie moeglich. Und das Ganze macht man so lange, bis man kein Geld mehr hat oder keine Energie mehr.
Es sind viele junge Leute dabei, die an diesem Event das erste mal Drogen nehmen, das erste mal trinken oder das erste mal Sex haben. Es gehen viele Beziehungen in diesen Wochen kaputt. Und jedes Jahr kommen auch einige junge Leute ums Leben.
Diese Wochen nennen sich Schoolies.
Und wir sind seid gestern mittens unter diesen Leuten. Wir werden eine Woche lang einen Outreach-Einsatz haben. Wir, das ist unsere Base und ca. 50 andere YWAM Leute aus ganz Australien.
Wir starten jeden Tag um 11Uhr mit einer grossen Gebetsgemeinschaft und Lobpreis. Gehen danach den ganzen Nachmittag ueber an den Strand und veranstalten Volleyballturniere. Abends treffen wir uns dann wieder alle in der Kirche zum Beten. Und unser eigenlicher „Tag“ beginnt dann um 21Uhr und endet nachts um 4 oder 5 Uhr. Wir haben ein grossen Zelt in der Stadt aufgebaut, wo wir kostenloses BBQ haben und Chai-Tee verteilen. Wir reden mit den Jugendlichen, beten mit ihnen, geben Zeugnis und werden versuchen, Licht in diese dunkle Woche zu bringen. Ich bin schon sehr gespannt, was Gott diese Woche alles machen wird.



Worship God
November 4, 2007, 7:06 am
Filed under: Erlebnisse, Glaube

Ja und wieder ist ein Wochenende fast rum.

Dieses Wochenende waren wir in Ballina – ca. eine halbe Autostunde von Byron Bay entfernt – auf einer Konferenz („Deeper into Glory“) von Graham Cooke.

Eigentlich hat die Konferenz ( Freitag abend und den ganzen Samstag) ca. 60 Euro gekostet. Aber wir von YWAM haben geholfen und durften deswegen kostenlos teilnehmen.

Und wie es so ist, habe ich zusammen mit der anderen Deutschen, die ehrenvolle Aufgabe bekommen Toiletten zu putzen. Ich weis nicht ob die Australier auslaenderfeindlich sind, oder ob es nur zufall war, dass ausgerechnet die Deutschen Toiletten putzen muessen. Aber naja. Ich gehe davon aus, dass es zufall war. Gluecklicherweise hat unser Redener vor 2 Wochen ein Beispiel gebracht, wo es darum ging, dass man auch Toiletten zur Ehren Gottes putzen kann. Also war mein Motto dieses WE – Worship God and clean the toilette -! Hat auch ganz gut funktioniert, war nicht so viel zu tun und Gott hat sich sicher gefreut, wie ich ihm ein paar Lieder auf der Toilette gesungen habe. 🙂

Eigentlich hatte ich mich auf diese Konferenz gefreut, weil Graham Cooke in den USA, Australien und UK sehr bekannt und beliebt ist. Und alle haben voll geschwaermt. Aber irgendwie hat mir diese Konferenz nicht sehr viel gegeben. Mich haben doch einige Punkt ins gruebeln gebracht und etwas vom wesentlichen abgelenkt. Aber ich finde, man sollte sich ueber diese Punkte doch mal gedanken gemacht haben.

Der erste Punkt der mich doch sehr verwundert und ich nicht so wirklich gut finde. Naja eigentlich finde ich es richtig sch…! Der Preis und die Leistung der Konferenz standen in keinem Verhaeltnis. Es waren ca. 400 Teilnehmer, jeder Teilnehmer hat 100 AUD gezahlt. Heist es sind 40000 AUD eingenommen worden. In dem Preis war aber kein essen und kein trinken dabei.

So jetzt hat der Sebi das rechnen begonnen. Die Konferenz fand in einer grossen Halle, einer anderen Gemeinde statt. Heisst diese Halle wurde gemietet. Hoechstens 10000 AUD fuer diese zwei Tage und das ist sehr gut gerechnet. Dann, hoechstens 10000AUD fuer Deko, Technik, sonstiges. Was zu 100% viel zu viel gerechnet ist. Das heisst, dass 20000 AUD als Gage fuer Graham Cooke uebrig bleiben. Ich meine fuer insegsamt 6 h reden. Nicht schlecht. Diesen Job werde ich wohl auch machen.

Ich meine als Evangelist und Verkuender des Wortes Gottes. Vielleicht ein bisschen viel. Man moechte ja, dass jeder an der Konferenz teilnehmen kann und von Gott hoeren kann. Hat Jesus auch so viel verlangt, wie er gepredigt hat? Ich weis es nicht?!!!!!!!

Und leider ist auch dieser „grosse“ Evangelist, wie so viele andere in Deustchland auch, geschieden und wieder verheiratet. Das ist ein Punkt der mich ja eigentlich nicht stoert. Ich mein es sind auch nur Menschen, die fehler machen und suendigen. Aber dieses Wochenende hatte ich doch ein Problem damit. Wenn ein Mann als Vorbild vor so vielen Leuten steht und von der Liebe Gottes predigt, von seiner Herrlichkeit,… und wo ist seine eigene Liebe. Sollte man als Christ, voll vom Heiligen Geist, und mit voll der fetten Beziehung mit Gott, nicht eine andere Moeglichkeit finden, wie sich scheiden zu lassen und eine andere zu heiraten? Wenn nicht einmal wir Christen dass schaffen, kein Wunder, dass sich immer mehr Leute scheiden lassen.

Das waren einfach so einwenig die Gedanken, die mir dieses Wochenende durch den Kopf gegangen sind. Schreibt doch einfach einmal, was ihr dazu meint.